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Branford Marsalis

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit

Amerikanischer Jazz-Sopran-, Alt- und Tenorsaxophonist, Komponist und Bandleader, geboren am 26. August 1960 in Breaux Bridge, Louisiana. Er ist der Sohn des Pianisten Ellis Marsalis sowie der Bruder des Trompeters Wynton Marsalis, des Posaunisten Delfeayo Marsalis sowie des Schlagzeugers und Vibraphonisten Jason Marsalis.



Während der High School war er Mitglied der R&B-Coverband The Creators. Er studierte an der Southern University in Baton Rouge, wo der Klarinettist Alvin Batiste sein Lehrer war. Dieser ermunterte ihn, am Berklee College of Music in Boston zu studieren.

 

Während seiner Zeit in Boston ging er mit Art Blakey, Lionel Hampton und Clark Terry auf Tournee. Ende 1981 stiess er als festes Mitglied zu Art Blakey & The Jazz Messengers, wo bereits sein Bruder tätig war. Die beiden Marsalis-Brüder begleiteten zudem Herbie Hancock bei einer Japan-Tournee.

 

Mit Blakey kam Branford zu ersten Aufnahmen. Dazu wirkte er auf dem Album "Wynton Marsalis" (Columbia, 1982), dem ersten Album seines Bruders als Leader, mit. Im selben Jahr entstand "Fathers & Sons" (Columbia, 1982).

 

Es zeigt Vater Ellis Marsalis mit Wynton (tp) und Branford Marsalis (ts) sowie mit Charles Fambrough (b) und James Black (dm). Die B-Seite der LP bestritten Von Freeman (ts), dessen Sohn Chico Freeman (ts) sowie Kenny Barron (p), Cecil McBee (b) und Jack DeJohnette (dm).

 

Seine erste Aufnahme unter seinem Namen liess nicht lange auf sich warten und hiess "Scenes in the City" (Columbia, 1984). Je nach Stück waren John Longo (tp), Robin Eubanks (tb), Kenny Kirkland oder Mulgrew Miller (p), Charnett Moffett, Phil Bowler, Ray Drummond oder Ron Carter (b) bzw. Jeff "Tain" Watts oder  Marvin "Smitty" Smith (dm) seine Begleiter.

 

Noch grösser war das Aufgebot an Mitmusikern für "Royal Garden Blues" (Columbia, 1986). Auf "Romances For Saxophone" (CBS Masterworks, 1986) interpretierte Branford Marsalis mit dem English Chamber Orchestra Werke von Debussy, Rachmaninoff, Stravinsky, Colombier, Villa-Lobos, Satie, Ravel, Fauré und Mussorgsky.

 

"Renaissance" (Columbia, 1987) war eine Aufnahme mit Herbie Hancock oder Kenny Kirkland (p), Buster Williams oder Robert Hurst (b) und Tony Williams (dm). Kenny Kirkland (p), Delbert Felix (b) und Lewis Nash (dm) begleiteten ihn auf "Random Abstract" (Columbia, 1988).

 

Unter seinem Namen oder als Co-Leader veröffentlichte Branford Marsalis bisher rund zwei Dutzend Alben. Beginnend mit "Music From Mo' Better Blues" (Columbia, 1990) kamen dazu mehr als ein Dutzend Aufnahmen unter dem Bandnamen Branford Marsalis Quartet heraus. In den 1990er Jahren erschienen drei Alben des Branford Marsalis Trios.

 

Anfang der 1990er Jahre entstand nach und nach die Gruppe Buckshot LeFonque, in der Branford Marsalis Jazz und Hip Hop miteinander verband. Von dieser Formation erschienen zwei Alben und darum herum mehrere Singles und EPs.

 

Marsalis war zu jener Zeit auch auf den beiden "Jazzmatazz"-Alben (Chrysalis, 1993 bzw. 1995) von Guru zu hören, die in diesem Bereich neue Massstäbe setzten. Bei discogs.com besitzt Branford Marsalis über 400 Einträge als Musiker.

 

Branford Marsalis war Mitglied der Gruppen Charlie Haden Quartet, Joanne Brackeen And Special Friends, Liberation Music Orchestra, Makoto Ozone Super Quartet, The Andy Jaffe Sextet, The Marsalis Family, The Tonight Show Band, The Wynton Marsalis Quintet, Uncle Remus und Artists & Friends For Hurricane Relief.

 

Er war auf Aufnahmen von Miles Davis, Dizzy Gillespie, Sting, Roy Ayers, Bobby Hutcherson, Billy Hart, Tina Turner, The Dirty Dozen Brass Band, Duke Ellington Orchestra, The Neville Brothers, Steve Coleman & Five Elements, Public Enemy, Carole King, Sonny Rollins, Dave Grusin, Crosby, Stills & Nash und Harry Connick, Jr. zu hören.

 

Auch für Renee Rosnes, Joey Calderazzo, Grateful Dead, Angélique Kidjo, James Taylor, David Murray, Terence Blanchard, Roy Hargrove, Horace Silver, Albert Collins, Youssou N'Dour, Mary Chapin Carpenter, The Modern Jazz Quartet, Béla Fleck, Stevie Wonder und The Allman Brothers Band stand er im Studio oder auf der Bühne.                04/25

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