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Branford Marsalis Quartet

  • musicmakermark
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Amerikanisches Jazzquartett, geleitet seit Ende der 1980er Jahre vom Sopran-, Alt- und Tenorsaxophonisten Branford Marsalis. Er ist der Sohn des Pianisten Ellis Marsalis sowie der Bruder des Trompeters Wynton Marsalis, des Posaunisten Delfeayo Marsalis und des Schlagzeugers bzw. Vibraphonisten Jason Marsalis.



Als erste Aufnahme des Branford Marsalis Quartets erschien der Soundtrack "Music From Mo' Better Blues" (Columbia, 1990). Das Quartett bestand neben dem Leader aus Kenny Kirkland (p), Robert Hurst (b) und Jeff "Tain" Watts (dm). Dazu kam als Gast Terence Blanchard (tp) sowie Sänger/Sängerinnen oder Streicher.

 

Das selbe Quartett spielte "Crazy People Music" (Columbia, 1990) ein. Auf "Requiem" (Columbia, 1999) war Eric Revis der Bassist an Stelle von Hurst. Für Kirkland spielte auf "Contemporary Jazz" (Columbia, 2000) neben Revis und Watts Joey Calderazzo (p).

 

Die nachfolgenden Alben kamen beim eigenen Label "Marsalis Music" heraus, teilweise auch bei "Rounder". "Footsteps Of Our Fathers" (2002) war eine weitere Aufnahmen des Quartetts Marsalis, Calderazzo und Watts. "Romare Bearden Revealed" (2003) war keine Quartettaufnahme, obwohl sie unter diesem Gruppennamen erschien.

 

Am Werk waren neben Banford Marsalis seine Brüder Wynton (tp) und Delfeayo Marsalis (tb), Doug Wamble (g), Ellis Marsalis, Harry Connick, Jr. oder Joey Calderazzo (p), Eric Revis und/oder Reginald Veal (b) sowie Jason Marsalis oder Jeff "Tain" Watts (dm).

 

"Eternal" (2004) war eine weitere Aufnahme mit Calderazzo, Revis und Watts. Das galt auch für die CD/DVD "Performs Coltrane's Love Supreme Live In Amsterdam" (2004) sowie für "Braggtown" (2006) und "Metamorphosen" (2009). Auf "Four MFs Playin' Tunes" (2012) nahm Justin Faulkner (dm) die Stelle das langjährigen Drummers Jeff "Tain" Watts ein.


Mit Kurt Elling (vcl) nahm dieses Quartet "Upward Spiral" (2016) sowie wieder nur im Quartett "The Secret Between The Shadow And The Soul" (2019) auf. "Belonging" (Blue Note, 2025) war wieder einmal ein Album für ein grosses Label, ohne dass sich am Lineup Marsalis, Calderazzo, Revis und Faulkner etwa geändert hatte.

 

Eine Sonderstellung nahm dazwischen "American Spectrum" (BIS, 2009), erschienen auf einem schwedischen Klassiklabel ein. Es handelte sich um eine Aufnahme, auf die North Carolina Symphony in einem Stück mit dem Branford Marsalis Quartet und teilweise mit Marsalis, Revis und anderen Werke der Komponisten Christopher Rouse, John Williams, Michael Daugherty und Ned Rorem spielte.               04/25

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