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Jean-Paul Dessy

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Belgischer Komponist, Dirigent, Orchesterleiter und Cellist, geboren am 8. Februar 1963 in Huy. Er spielte die ersten vier Jahre Klavier und durchlief Ausbildungen an verschiedenen Konservatorien seines Heimatlandes. Neben seiner musikalischen Ausbildung belegte er an Universitäten auch anderen Fächer.



Das Komponieren brachte er sich selber bei und schrieb erste Werke für Theaterstücke an Universitäten, an denen er studierte. Dessy wurde Mitglied des belgischen Ensembles Maximalist! von Thierry De Mey und Peter Vermeersch. Dieses Kammermusik-Ensemble existierte zwischen 1983 und 1989 und veröffentlichte einige Aufnahmen. 

 

Dessy war Initiant des Quadro Streichquartetts und gründete 1996 das Ensemble Musiques Nouvelles, mit dem er als Orchesterleiter und Komponist mehrere Aufnahmen einspielte. "Gradiva" (Carbon 7, 1999), eine seiner ersten Aufnahmen, enthielt hingegen Stücke für Cello solo, die Dessy ursprünglich für ein Theaterstück geschrieben hatte.

 

Weitere Solostücke fanden sich später auf der CD "Prophètes" (Le Chant du Monde, 2010). "Play Along" (Sub Rosa, 2005) zeigt Dessy und teilweise Musikerinnen und Musiker seines Ensembles im Zusammenspiel mit dem Electronic-Musiker Scanner alias Robin Rimbaud. Mit seinem Werk "Fable Ineffable" war Dessy als Komponist auf der CD-Trilogie "Expériences De Vol" (Sub Rosa, 2002) vertreten.

 

Auf drei Einzel-CD bzw. einer Triple-CD interpretierten sein Ensemble Musiques Nouvelles und die Experimental-Formation Art Zoyd zudem noch Werke mehrerer anderer moderner Komponisten. Für "The Present’s Presents" (Le Chant Du Monde, 2005) spielte sein Ensemble mehrere Werke von Dessy selber ein.

 

Für "Scories" (Sub Rosa, 2005) taten sich Dessy und sein Ensemble mit dem New Yorker Illbient-Musiker DJ Olive zusammen. Später wurde das mehrteilige Werk zusammen mit dem 50:33-minütigen Livetrack "Live at Les Transnumériques" auf einer Doppel-CD (Sub Rosa, 2017) noch einmal veröffentlicht. Der Live-Track zeigt Dessy, sein Ensemble und DJ Olive zusammen mit David Nunez (vio).


Die CD "O Clock" (Cypres, 2014) bestand aus drei längeren Stücken von Dessy selber, die er mit dem Ensemble Musiques Nouvelles eingespielt hatte. Dazu spielte Dessy als Dirigent mit seinem Ensemble Musiques Nouvelles oder mit anderen Orchestern auch Werke von Giacinto Scelsi, Sergei Prokofiev, Dmitri Yanov-Yanovsky, Philippe Boesmans und Fausto Romitelli.                                                                    02/25

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