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Steve Hackett

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Englischer Prog und Art Rock-Gitarrist, Sänger, Multiinstrumentalist, Komponist und Bandleader, geboren am 12. Februar 1950 in Pimlico, London, als Stephen Richard Hackett. Zwischen Dezember 1969 und Juli 1970 war er Mitglied der Formation Quiet World.



Mit "The Road" (Dawn, 1970) nahm diese Band nur gerade ein Album auf. Dann wechselte er zu Genesis, wo er Anthony Phillips ersetzte. Gleichzeitig stiess Phil Collins zur Band, die bisher zwei Alben veröffentlicht hatte.

 

Damit war die klassische Genesis-Besetzung mit Peter Gabriel (vcl), Phil Collins (dm, vcl), Mike Rutherford (e-b, g) Tony Banks (key) sowie Hackett (g, vcl) zusammen. Genesis entwickelte sich damals in der Folge zu einer der wichtigsten Prog- bzw. Art-Rock-Bands.

 

Hackett machte bei den auf dem Label "Charisma" erschienen Alben "Nursery Crime" (1971), "Foxtrot" (1972), "Live" (1973), "Selling England By The Pound" (1973) sowie "The Lamb Lies Down On Broadway" (1974) mit. Auch nach Peter Gabriels Abgang und dem Abdriften von Genesis in den Pop-Bereich machte Hackett vorerst weiter mit.

 

Nach den nächsten "Charisma"-Alben "A Trick Of The Tail" (1976) "Wind & Wuthering" (1976) und "Seconds Out" (1977) kehrte auch er den Band den Rücken. Bei "Charisma" konnte auch Hackett auch seine ersten Alben unter seinem Namen veröffentlichten. Das erste war "Voyage Of The Acolyte" (1975) und erschien noch während seiner Genesis-Zeit.

 

Eingespielt wurde es mit Hilfe seines Bruders John Hackett (fl, synth), Mike Rutherford (e-b, g) und Phil Collins (dm) von Genesis, John Acock (key), Sally Oldfield (vcl) und anderen. Das Album schaffte es auf Platz 26 der UK-Charts. Auf dem Zweitling "Please Don't Touch" (Charisma, 1978) machten neben anderen Richie Havens, Randy Crawford und Steve Walsh (vcl) mit.

 

Mit Platz 38 in den UK-Charts schnitt es etwas schwächer ab, als das Debutalbum. Die nächsten Alben waren "Spectral Mornings" (Charisma, 1979) auf Platz 22 und "Defector" (Charisma, 1980) auf Platz 9 der britischen Albumcharts.

 

Unter dem Titel "2005 Steve Hackett Remasters" (Camino, 2005) kamen diese vier Soloalben später in neuer Abmischung auch als 4-CD-Set auf den Markt. "Cured" (Charisma, 1981) auf Platz 15, das akustische Album "Highly Strung" (Charisma, 1983) auf Platz 16 waren die beiden letzten Alben  für "Charisma".

 

Das "Charisma"-Material wurde später unter dem Titel "Premonitions: The Charisma Recordings 1975 – 1983" (Universal und Virgin, 2015) auf 10 CDs und vier DVDs zusammengefasst. Fortan kamen Hacketts Alben auf verschiedenen kleineren Labels auf den Markt und belegten mit wenigen Ausnahmen hintere Charts-Plätze, sofern sie dort überhaupt auftauchten.

 

Von den bis dato zwei Dutzend weiteren herausgebrachten Alben war "Genesis Revisited II" (Inside Out, 2012) mit Platz 24 das chartsmässig erfolgreichste. "Genesis Revisted" (Camino, 1996) hatte das erste Album geheissen, auf welchem Hackett mit Hilfe von vielen promineten Musikern und Musikerinnen Genesis-Songs interpretierte.

 

Unter den Alben befanden sich beginnend mit "Bay Of Kings" (Lamborghini, 1983) auch mehrere Schallplatten mit klassischer Gitarrenmusik. Teilweise liess er sich auch von klassischen Orchestern begleiten. "Blues With A Feeling" (Camino, 1994) war dazwischen ein Blues-Album.

 

Dazu kamen im Laufe der Jahre mehr als ein Dutzend Live-Alben und je ein Duoalbum mit seinem Bruder John Hackett bzw. mit dem Ex-Yes-Musiker Chris Squire. Dazu kamen mehrere Wiederveröffentlichungspakete oder Compilations.

 

"Live Archive 70,80,90's" (Camino und Inside Out Music, 2001) enthielt auf vier CDs Mitschitte von Konzerten in London (1979), Rom (1981) und erneut London (1993). Die Fortsetzung "Live Archives (70,80,90,00's)" (Camino, 2008) bestand aus 14 CD und einer DVD.


Ein Teil der Aufnahmen für die beiden "Live Archives"-Boxsets wurden auch einzeln auf CDs oder Doppel-CDs angeboten worden. In Japan wurden 15 spätere Alben zu einem 15-CD-Set (  WHD, 2007) zusammengefasst.

 

1985 hatte sich Hackett mit Steve Howe von Yes und Asia, Max Bacon (vcl) von Nightwing und Bronz, Phil Spalding (e-b) sowie Jonathan Mover (dm) von Marillion zur Supergruppe GTR zusammengetan. Das Quintett nahm mit "GTR" (Arista, 1986) nur ein reguläres Album auf, ehe Hackett die Band Ende 1986 verliess.                          03/25

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